Shooting im Schnee: So holst du das Beste aus Winterfotos mit deinem Hund

 

Schnee in Berlin ist immer ein bisschen wie Weihnachten – wenn er da ist, ist die Aufregung riesig. Und ich? Ich greife sofort zur Kamera. Denn Winterfotos mit Hunden sind einfach etwas ganz Besonderes.

 

Das weiche, diffuse Licht, die weiße Stille, die Atemwolken in der Luft – das ergibt Fotos, die man so in keiner anderen Jahreszeit hinbekommt. Aber es gibt ein paar Dinge, die ihr beachten solltet, damit das Shooting wirklich gelingt.

 

Tipp 1: Morgens raus, solange der Schnee noch frisch ist

Frischer Schnee ist ein Geschenk – er ist weiß, unberührt und reflektiert das Licht wunderbar. Nach ein paar Stunden wird er matschig und grau. Also: Wecker stellen, Kaffee to go schnappen und raus! Das beste Licht im Winter ist ohnehin in den Morgenstunden.

 

Tipp 2: Dunkle Hunde brauchen besondere Aufmerksamkeit

Helle Hunde vor weißem Schnee – das klingt nach einer kniffligen Sache für die Belichtung, ist aber tatsächlich einfacher als das Gegenteil. Dunkle oder schwarze Hunde vor Schnee sind die echte Herausforderung. Mein Trick: immer auf die Augen fokussieren. Die Augen müssen scharf sein und leuchten – dann stimmt das Bild.

 

Tipp 3: Pfoten schützen nicht vergessen

Das ist eher ein Tipp für euch als für die Fotos: Streusalz auf Gehwegen ist für Hundepfoten wirklich schmerzhaft. Wenn ihr für ein Shooting rausgeht, achtet auf Pfotenschutz-Creme oder weicht auf Parkanlagen aus, wo kein Salz gestreut wird. Ein Hund der Schmerzen hat, macht keine schönen Fotos – und das wäre ja schade!

 

Tipp 4: Kurze Pausen einplanen

Auch die fittesten Hunde kühlen im Schnee schnell aus – besonders kleinere Rassen oder kurzhaarige Hunde. Ich plane bei Wintershootings immer kürzere Einheiten ein, mit Pausen im Warmen dazwischen. Das tut Hund und Besitzer gut – und die Energie bleibt oben.

 

Tipp 5: Aktionsfotos sind Gold wert

Kaum ein Hund bleibt ruhig im Schnee. Das Toben, Wühlen, Schnauzen-in-den-Schnee-stecken – das sind die Momente, die ich am liebsten festhalte. Lasst euren Hund also ruhig ein bisschen austoben, bevor wir mit den ruhigeren Porträts anfangen. Die Aktionsfotos entstehen meistens ganz von selbst!

 

Wer noch ein Shooting im Schnee nachholen möchte – der Winter ist noch nicht vorbei. 😉

 

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